Folgende Therapieformen können Sie bei uns in Anspruch nehmen:

  • Einzel- und Gruppen-Psychotherapie nach verhaltenstherapeutischen- und tiefenpsychologischen Grundsätzen
  • Medikamentöse Beratung
  • Bei Bedarf medikamentöse Behandlung
  • Psychoedukative Gruppen
  • Ergotherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Tanz- und Ausdruckstherapie
  • Konzentrative Therapie
  • Entspannungstherapie
  • Lebenspraktisches Training
  • Soziotherapie
  • Hilfestellung bei sozialen Schwierigkeiten
  • Achtsamkeitstraining in einer Gruppe
  • Gartentherapie
  • Anregungen für die Freizeitgestaltung
  • Seelsorge
  • Angehörigengespräche

Tanztherapie

Die Tanztherapie ist eine körperorientierte kreative Form der Psychotherapie, die es ermöglicht, die Wechselwirkung zwischen Körper, Seele und Geist kennen zu lernen und besser zu verstehen.

In der Tanztherapie ist jeder Mann und jede Frau willkommen. Sie brauchen keine besonderen körperlichen Fähigkeiten, sondern nur die Bereitschaft sich selbst in Bewegung zu erfahren. Im Vordergrund stehen das eigene Erleben und die eigene Wahrnehmung. Werden Sie sich Ihrer Haltungen und Ihres Verhaltens im Tun bewusst und erweitern Sie Ihre Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten.

Zur Beruhigung, Stabilisierung oder Aktivierung setzen wir gezielt verschiedene Bewegungsformen ein. Erfahren Sie dabei, was es heißt, Nähe und Distanz zu regulieren, mit Gefühlen umzugehen, zu kontrollieren und loszulassen. Der Bezug zu Ihnen selbst und zu anderen Menschen wird so gefördert.

Methodisch arbeiten wir mit forschenden und spielerischen Bewegungen zu Musik, mit verschiedenen Tanzformen und Bewegungsritualen, mit Körpertherapieformen wie Feldenkrais oder Alexander-Technik und mit individuell gestalteten Bewegungsabläufen.

Körperarbeit

In der Körperarbeit geht es vor allem um die eigene Auf- und Ausrichtung. Dazu dienen Übungen, die die verspannte Muskulatur um die Wirbelsäule lösen, diese längen und kräftigen. Ihr Atemfluss sowie rhythmische, öffnende und stabilisierende Bewegungen fördern Ihre seelische und körperliche Ausgeglichenheit. Übungen zur Zentrierung, zur Bewusstmachung und Aktivierung der Körperachse und der eigenen Mitte stärken und helfen, Ihr eigenes seelisches und körperliches Gleichgewicht zu finden. Durch die langsamen fließenden Bewegungen tritt schnell eine beruhigende und konzentrierende Wirkung ein. Gewohnte und oft beengende Gedanken- und Gefühlsmuster werden allmählich aufgelöst und kommen zur Ruhe.

Methodisch wird mit Elementen aus Yoga, Gyrokinesis, Tai Chi, Gymnastik und Entspannungstechniken gearbeitet. Die Übungen werden ständig wiederholt, so dass sie sich gut einprägen. Nach Ihrem Krankenhausaufenthalt können Sie sie daher selbständig zuhause weiter durchführen.

Konzentrative Bewegungstherapie (KBT)

Die konzentrative Bewegungstherapie, kurz KBT®, ist ein Verfahren, das Ihnen ermöglicht, Ihren Körper bewusst und differenziert wahrzunehmen. Sie lernen, Ihre Bedürfnisse zu respektieren, Ihre Ausdrucksfähigkeit wertzuschätzen und mit Ihren Grenzen liebevoll umzugehen.

Die KBT® unterstützt Sie außerdem in dem Bemühen, Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zu Partnern, Arbeitskollegen, Kindern, Verwandten, Nachbarn, u.a. so zu gestalten, dass sie Ihrem persönlichen Wohlbefinden und dem Zusammenleben förderlich sind. Auf diese Weise ist KBT® Gesundheitsvorsorge und Begleitung in Genesungsprozessen. Darüber hinaus ist sie eine eigenständige, körperorientierte Psychotherapie.

Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern, Materialien und Gegenständen. Dabei wird nicht bewertet, es gibt also kein falsch oder richtig. Alle Angebote dürfen verändert, angenommen oder auch abgelehnt werden. Somit können Sie sich selbst in verschiedenen Situationen erleben.

Mehr über die KBT® erfahren Sie beim Deutschen Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie DAKBT e.V.

Die häufigsten Fragen zur KBT:

Ergotherapie

Der Begriff Ergotherapie ist abgeleitet aus dem griechischen Wort Ergon, „sich bewegen“ und „selbst tätig sein“.

Die Ergotherapie übernimmt vielfältige Aufgaben und verfolgt wichtige Ziele bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Sie können neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erarbeiten bzw. erlernen sowie alte oder bereits bestehende fördern bzw. festigen. Lassen Sie in freundlicher und angenehmer Atmosphäre Ihrer Kreativität freien Lauf und seinen Sie mit Ihren Händen gestalterisch tätig. Dabei zählen nicht das perfekte Ergebnis, sondern die Motivation und das Interesse an der Tätigkeit und dem Material.

Mögliche Ziele einer Ergotherapie:

Therapiemittel

In der Ergotherapie wird über ein sogenanntes MEDIUM = Material gearbeitet. Das Material zeigt seine Wirkung durch seine einzigartige Beschaffenheit und die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten. Es dient der Aktivierung und Ermutigung und regt Selbstheilungstendenzen an.

Zur Verfügung stehen unter anderem:

oder individuelle Materialien in Absprache mit dem Patienten

Arbeitsmethoden in der Ergotherapie:

Weitere ergotherapeutische Angebote sind:

Das aktive Handeln stärkt die persönliche Kompetenz eines jeden Einzelnen! Wieder etwas „schaffen“ können, bringt Sie auf den Weg und ist Mittel und Ziel der Behandlung.

Achtsamkeitsgruppe

Achtsamkeit ist ein wesentliches Element in der Behandlung sowohl der Depression als auch emotional instabiler Störungen. Achtsamkeit bedeutet eine nicht bewertende, absichtliche Aufmerksamkeit im jetzigen Moment. Wir vermitteln einfache Achtsamkeitsübungen wie den Body-Scan (eine Körpermeditation), den Atemraum, achtsames Gehen und Achtsamkeit im Alltag. Wir orientieren uns weitgehend an dem Konzept von Jon Kabat-Zinn.