Alte Menschen leiden häufig nicht nur an einer, sondern an mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Die Altersheilkunde (Geriatrie) erfordert daher ein besonderes Patientenverständnis und Behandlungskonzepte, die auf diese speziellen Probleme betagter Menschen eingehen.
Um gemeinsam mit den Patienten die bestmöglichen Fortschritte zu erreichen, arbeiten in der Geriatrie Pflegende, Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen eng zusammen. Jeder der Beteiligten hat einen speziellen Blickwinkel, aber alle haben das gleiche Ziel: die Genesung des Patienten und den Erhalt der Selbständigkeit des alten Menschen. Die Krankheiten, die in der Geriatrie am St.-Laurentius-Stift behandelt werden, sind vor allem Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzschwäche, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Gehirnabbauerkrankungen.
Grundsätzlich umfasst das Behandlungsangebot die internistisch / neurologischen
Erkrankungen sowie die große Zahl der mit Schmerzen einhergehenden chronischen Erkrankungen in der Geriatrie.

Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen werden auf unsererer Intensivstation von einem erfahrenen Team versorgt.
Die Frührehabilitation hat das Ziel, von Beginn der akuten Erkrankung an Maßnahmen zu ergreifen, die Spätfolgen verhindern oder zumindest eingrenzen sollen. Hier werden z. B. Defizite nach einem Schlaganfall behandelt wie z. B. Lähmungserscheinungen oder Sprach- und Schluckstörungen. In der Frührehabilitation werden auch die Folgen von Operationen beispielsweise an Hüfte, Knie oder Schulter behandelt.