Das Klinische Ethik-Komitee kann von allen Mitarbeitern zur Klärung von schwierigen ethischen Fragestellungen in Bezug auf die Versorgung in einem konkreten Fall angesprochen werden.

Beispielsweise kann eine Beratung angefragt werden, wenn der schwerstkranke Patient die Nahrungsaufnahme verweigert und Angehörige eine künstliche Ernährung fortführen möchten. Beratung kann weiterhelfen, wenn Angehörige unterschiedlicher Meinung über den mutmaßlichen Willen des Patienten sind. Hilfreich kann die Einbeziehung des KEK auch sein, wenn Behandlungsmöglichkeiten sehr belastend oder lebensgefährdend sind und der Nutzen für den Patienten unterschiedlich groß eingeschätzt wird.

Dem KEK gehören insgesamt 26 Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen und Fachgebiete an (Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Seelsorger, Verwaltungsangestellte und weitere Berufsgruppen)

Wenn Sie als Patient oder Angehöriger eine Anfrage an das KEK zur Klärung einer medizin-ethischen Fragestellung haben, können Sie sich an die Ansprechpartner Herrmann-Josef Block und Martin Ludwigs wenden.