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AKTUELLES

11.07.2017St.-Laurentius-Stift wird als „Singendes Krankenhaus“ ausgezeichnet


Seit über zwei Jahren organisiert und leitet Alexandra Köhler, Gerontopsychiatrische Fachkraft und Altentherapeutin, drei Singgruppen im St.-Laurentius-Stift Waltrop. Dank ihres Einsatzes konnte das Haus nun als „Singendes Krankenhaus“ ausgezeichnet werden. Das gemeinschaftliche Singen inspiriert die Patienten und fördert frei von Vorurteilen oder Leistungsdruck mit viel guter Laune deren Genesung. Der offizielle Festakt fand am Montag in der Geriatrischen Tagesklinik des St.-Laurentius-Stifts Waltrop statt. Die Urkunde wurde von Musiktherapeut Kai von Lünenschloß, Vorsitzender des internationalen Netzwerks „Singende Krankenhäuser e.V.“, übergeben.

Der Grundgedanke ist simpel: vollstationäre Patienten aktivieren abseits des Klinikalltags singend Körper und Geist und bringen gleichzeitig ihre Selbstheilungskräfte in Schwung. Die musikalische Vielfalt kennt dabei keine Grenzen. „Ob Akkordeon oder Gitarre, wir singen in unseren Singgruppen alles von Rock und Pop bis zu alten Seemannsliedern“, erklärt Alexandra Köhler, Leiterin der drei Singkreise. Neben vielen Vorteilen des Singens, wie der Stimulation von kognitiven Fähigkeiten, Aktivierung des Langzeitgedächtnisses, der Entspannung oder Atemregulation, ist die Förderung sozialer Kontakte im Haus besonders wichtig. „Wer bei uns gesungen hat, trifft sich später auch noch einmal auf dem Gang. Die Singgruppen werden wöchentlich sowohl für unsere geriatrischen und Demenzpatienten als auch für unsere psychiatrischen Patienten angeboten“, so Alexandra Köhler weiter. „In unserem Krankenhaus schafft das Singen auch eine neue Offenheit und Freude. Es ist ein Erfolg, dass Patienten nicht selten im Anschluss an die Singgruppe beschwingt und mit einer Melodie auf den Lippen auf ihre Station zurückkehren“, erklärt Jens Köster, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik Psychiatrie und Psychotherapie. Singen im Krankenhaus fördert eine warmherzige Atmosphäre und bildet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Kultur und Gemeinschaft in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen.

Die internationale Initiative „Singende Krankenhäuser e. V.“ engagiert sich seit 2009 für die vermehrte Verfügbarkeit von Singangeboten in Gesundheitseinrichtungen. Die Initiative folgt dabei dem Grundgedanken, dass gemeinsames Singen die Gesundheit fördere und zur besseren Bewältigung bestehender Erkrankungen beitrage. Die Vision des Netzwerks ist ein Gesundheitswesen, in dem den Menschen die heilsame Kraft des Singens erlebbar gemacht wird und von Patienten, Behandlern und Vertretern des Gesundheitssystems als Ansatz für Krankheitsbewältigung und Gesundheitsfürsorge anerkannt und eingesetzt wird.

17.01.2017Gesprächskreis für Angehörige psychisch erkrankter Menschen


Wenn ein Angehöriger psychisch krank ist, leidet die ganze Familie mit. Ihr Alltag ist geprägt durch Ratlosigkeit, Sorgen, Überforderung und auch Angst. Häufig reagiert das soziale Umfeld zudem mit Unverständnis und Vorurteilen. Das St.-Laurentius-Stift Waltrop sieht in der Angehörigenarbeit einen wesentlichen Baustein, um die Genesung des Erkrankten zu unterstützen und den Angehörigen eine fachliche und emotionale Unterstützung anzubieten.

Mit dem Ziel Angehörigen Raum und Zeit zu geben, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, bietet das St.-Laurenitus-Stift seit Januar einen moderierten Gesprächskreis für Angehörige psychisch kranker Menschen aus dem Kreis Recklinghausen an. Ehe- und Lebenspartner, Eltern sowie Kinder, Geschwister und Freunde von psychisch Erkrankten treffen sich jeden zweiten Mittwoch im Monat,  alle vier  Wochen von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Psychiatrischen Tagesklinik am St.-Laurentius-Stift in Waltrop. Der nächste Termin findet am 8. Februar statt.

Die Moderation des Gesprächskreises übernehmen Christina  Schönfeld, Gesundheits- und Krankenpflegerin der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) und Volker Günther, Diplom Sozialarbeiter am St.-Laurentius-Stift Waltrop. Der langfristige Heilungserfolg bei psychischen Erkrankungen ist stark abhängig vom sozialen Umfeld, insbesondere von der familiären Situation. Vielen Angehörigen hilft bereits das Gefühl, mit derartigen Problemen nicht allein zu stehen und einen Kreis zu haben, in dem sie offen über ihre Sorgen sprechen können. Darum laden wir Familienmitglieder und Freunde ein, sich in unserem Gesprächskreis durch Ärzte, Pflegekräfte und Sozialarbeiter über die Hintergründe der Erkrankung, die Behandlungsmöglichkeiten und die außerstationären Hilfsangebote zu informieren. Es besteht die Möglichkeit, im Dialog wichtige Fragen zu klären, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Ideen zu entwickeln, wie die eigenen Belastungen bewältigt werden können. Die regelmäßige Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Sie unter: 02309 - 63 249 oder per E-Mail: institutsambulanz@laurentius-stift.de

21.10.2016 „Aktion Saubere Hände“ am St.-Laurentius-Stift


Sorgfältige Händehygiene rettet Leben – darauf macht das St.-Laurentius-Stift Waltrop am 25. Oktober 2016 anlässlich des Internationalen Welthändehygienetags mit einem Aktionstag aufmerksam. Die deutschlandweite Kampagne „Aktion Saubere Hände“ wird federführend von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert und durch das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt.  Darüber hinaus ist die nationale Kampagne Bestandteil einer Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Verbesserung der Patientensicherheit.
Am Aktionstag zeigen Hygiene-Fachkräfte des St.-Laurentius-Stiftes den Besuchern von 12:00 bis 14:00 Uhr, wie sie ihre Hände fachgerecht desinfizieren; den Erfolg kann jeder direkt selbst unter einer UV-Lampe an einem großen Informationsstand im Foyer überprüfen. Einen Teil der Veranstaltung bilden kleine Teams der Krankenhaushygiene, die im Haus aktiv Informationsmaterial verteilen und auf Hygienemaßnahmen hinweisen werden.

Richtige Händehygiene will gelernt sein. Nirgendwo ist deren Umsetzung so lebenswichtig wie im Krankenhaus. Nicht nur Mitarbeiter der Klinik, auch Besucher können für Patienten gefährliche Keime übertragen. Entsprechend steht im Eingangsbereich des Krankenhauses eine Säule mit einem Desinfektionsmittelspender:  Wer sich beim Betreten der Klinik die Hände desinfiziert, schützt die Patienten vor Infektionen.  Auch auf den Stationen sowie in den Ambulanzbereichen sind zahlreiche Desinfektionsmittelspender zu finden. Ziel der „Aktion Saubere Hände“ ist es, die hygienische Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung zu etablieren. Unter dem Motto „Keine Chance den Krankenhausinfektionen“ nehmen derzeit bundesweit etwa 1.300 Kliniken, Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Einrichtungen an der Kampagne teil, darunter fast die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser. Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter: www.aktion-sauberehaende.de

13.07.2016Schwabe absolviert Tagespraktikum im St.-Laurentius Stift


Der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe hat sich im Rahmen seines Tagespraktikums einen Einblick in die Arbeit auf der geriatrischen Station des St.-Laurentius-Stifts in Waltrop verschaffen können. Durch sein Praktikum wurde Schwabe wieder auf etliche Missstände im Pflegebereich aufmerksam.

29.06.2016Heute schon jemanden zum Lächeln gebracht? – Jahres-praktikanten für das St.-Laurentius-Stift Waltrop gesucht


Das St.-Laurentius-Stift Waltrop bietet ab August 2016/2017 neun freie Plätze für Jahrespraktikanten an. Jugendliche haben hier die Möglichkeit nach dem Schulabschluss, die eigenen Fähigkeiten in Pflegeberufen und Verwaltung zu entdecken und sich persönlich im Vorfeld der Berufsfindung weiter zu entwickeln. Ob ein Jahrespraktikum im Rahmen des Fachoberschulbesuches (FOS), ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD) – als anerkannter Ausbildungsbetrieb bietet das St.-Laurentius-Stift Waltrop bereits vor Ausbildungsbeginn eine berufliche Perspektive.  Als Ansprechpartnerin für die Praktikanten steht Sabina Nanni, Bereichsleitung Pflege am St.-Laurentius-Stift Waltrop zur Verfügung. Bewerbungen sind ab sofort möglich!

Der 20-jährige Johannes Bruder begann sein Praktikum im St.-Laurentius-Stift nach seinem Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium im August 2014 im Bundesfreiwilligendienst: „Nach dem Abi war ich ratlos was ich mit meinem Leben anfangen soll. Die Arbeit mit den Patienten hat mir von Anfang an Spaß gemacht, weil mir ihr vor Dankbarkeit strahlendes Lächeln regelmäßig viel Selbstbewusstsein gab und das Gefühl etwas Gutes während meiner Arbeit zu leisten.“ Johannes Bruder verlängerte seinen Bundesfreiwilligendienst in der Klinik für Geriatrie, Frührehabilitation und Palliativmedizin und absolviert inzwischen seit Oktober 2015 eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger im ersten Jahr.

Mögliche Einsatzbereiche für interessierte Praktikanten umfassen
neben den Pflegestationen und Tageskliniken des Krankenhauses auch die Verwaltung. „Alle Praktikanten werden im Früh- und Spätdienst in den Dienstplan des Pflegepersonals integriert“, erklärt
Sabina Nanni, Bereichsleitung Pflege am St.-Laurentius-Stift in Waltrop. Durch die vollständige Integration in den gesamten Arbeitsablauf erhalten die Jugendlichen einen realen Einblick hinter die Kulissen und können sich ein eigenes Bild von ihrem möglicherweise späteren Beruf machen. Die Praktikanten unterstützen das Pflegepersonal sowohl bei der Patientenbetreuung und -begleitung als auch nach entsprechender Anleitung und Überwachung bei Tätigkeiten der allgemeinen Pflege. „Zu meinen Tätigkeiten als Praktikant zählten beispielsweise die Unterstützung bei der Körperpflege, die Vitalzeichenkontrolle, die Hilfestellung bei der Nahrungsanreichung  und  unter Anleitung des Pflegepersonals die Mobilisation von Patienten“, erklärt Johannes Bruder. „Ich wurde im Team sehr gut aufgenommen und es gab kein Hierarchiegehabe. Sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal haben sich immer bemüht mir Abläufe bei Untersuchungen zu erklären“, so Johannes Bruder weiter. „Mein Bundesfreiwilligendienst war ein spannendes Jahr, in dem ich auch viele neue private und berufliche Kontakte geknüpft habe. Neben regelmäßigen Schulungen des FSD im Bistum Münster, fand einmal im Monat eine Schulung zu praxisrelevanten Themen wie beispielsweise Hygiene,  Arbeitsschutz, erste Hilfe und Reanimationsmaßnahmen in der Schule für Gesundheitsberufe am St. Vincenz-Krankenhaus in Datteln statt. Dort kamen alle Praktikanten des St. Vincenz-Krankenhauses und St.-Laurentius-Stifts zusammen. Dank unserer zahlreichen Nachtreffen sind wir noch immer gut untereinander vernetzt“, erzählt Johannes Bruder schmunzelnd.

„Als Arbeitgeber stehen wir in der Verantwortung, in junge Menschen zu investieren“, berichtet Wolfgang Mueller, Geschäftsführer der Vestische Caritas-Kliniken GmbH. „Deshalb nimmt unsere Krankenpflegeschule unter der Leitung von Martin Ludwigs einen wichtigen und zentralen Platz in unserem Haus ein“, so Wolfgang Mueller weiter.

Die Resonanz der vergangenen Jahre zeigt, dass ein Jahrespraktikum vielen Absolventen, wie Johannes Bruder, den Weg für die berufliche Zukunft ebnet: „Nicht wenige der ehemaligen Praktikanten werden innerhalb unserer Häuser als spätere Gesundheits- und Krankenpflegeschüler namentlich begrüßt!“, freut sich Sabina Nanni über den dringend benötigten Nachwuchs in der Pflege.

Kontakt für Bewerbungen
St.-Laurentius-Stift Waltrop
Sabina Nanni, Bereichsleitung Pflege
Hochstr. 20, 45711 Waltrop
Tel.: 02309 63 - 77334
E-Mail: s.nanni@laurentius-stift.de

03.06.2016Tag der offenen Tür in der Geriatrischen Tagesklinik, der Tagespflege für Senioren und den öffentlichen Räumen des betreuten Wohnens im Klarahaus


Nach der Grundsteinlegung im Juni 2014 werden die neuen Räumlichkeiten am Waltroper St.-Laurentius-Stift nun eingesegnet. Um das spezielle Therapieangebot für Senioren der Öffentlichkeit zu präsentieren, findet am 10. Juni von 16:00 bis 18:30 Uhr ein Tag der offenen Tür in der Geriatrischen Tagesklinik, der Tagespflege für Senioren und den öffentlichen Räumen des betreuten Wohnens im Klarahaus statt.  Alle interessierten Besucher sind herzlich eingeladen, das abwechslungsreiche Angebot an Informationen und Mitmachaktionen bei einer Waffel, Kaffee oder einer Bratwurst zu genießen. Der Tag der offenen Tür wird als Gemeinschaftsprojekt von Rainer Kubik, Geschäftsführer des Caritasverbandes Waltrop und Oer-Erkenschwick e.V., Wolfgang Mueller, Geschäftsführer der  Vestische Caritas-Kliniken GmbH und Heinrich Hoffmann, Geschäftsführer der Vestische Caritas-Altenhilfe GmbH, organisiert.

Den Besuchern wird am Tag der offenen Tür ein Einblick in das gesamte Spektrum der Altenpflege ermöglicht. Die Tagesklinik stellt den ganzheitlichen Therapieansatz der Geriatrie, sprich der Altersmedizin, vor. Um Körper und Geist im Alter zu fördern wird in der Geriatrischen Tagesklinik parallel zu den medizinischen Maßnahmen auch die therapeutische Pflege sowie die Logopädie, Ergo- und Physiotherapie miteinbezogen. Der Tag der offenen Tür bietet Gelegenheit, bei Mitmachaktionen die verschiedenen Therapieansätze zu erkunden und z.B. die eigene Merk- und Reaktionsfähigkeit zu testen. Doch nicht nur das Gehirn, sondern auch die Finger müssen im Alter trainiert werden. In diesem Sinne wird die Ergotherapie zahlreiche Werkstoffe vorstellen, während die Musik- und Kunsttherapeuten Entspannungs- und Kreativübungen demonstrieren. „Die Geriatrische Tagesklinik stellt eine wichtige Säule der geriatrischen Versorgung dar, weil sie die ideale Zwischenstufe zwischen der stationären Behandlung und der Häuslichkeit ist“, erklärt Dr. Christoph Runde, der seit Beginn des Jahres neuer Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Frührehabilitation und Palliativmedizin am St.-Laurentius-Stift in Waltrop ist.

In der Tagespflege für Senioren erfahren die Besucher von den versierten Pflegekräften alles zum aktuellen Betreuungsangebot und haben die Möglichkeit, neben Informationsgesprächen die Ruhe- und Aufenthaltsräume zu besichtigen, auf Wunsch auch mit individuellen Führungen der Betreuungsassistenten. Darüber hinaus stehen die öffentlichen Räume des betreuten Wohnens im Klarahaus den Besuchern zur Besichtigung frei. Ziel aller Betreuungsangebote ist es, die Förderung der Selbsthilfefähigkeit im Alter zu erhalten und fördern.

26.02.2016Medizinische Trainingstherapie im St.-Laurentius-Stift


Wo früher das alte Bewegungsbad im St.-Laurentius-Stift zu finden war, erstrahlt heute die „Medizinische Trainingstherapiefläche“ - kurz MTT - in neuem Glanz.  Auf einer lichtdurchfluteten Fläche von über 80 qm stehen Laufbänder, Fahrradergometer und luftdruckgesteuerte Geräte zur Kräftigung des gesamten Körpers zur Verfügung. Die „Medizinische Trainingstherapie“ wurde als wetterunabhängiges Bewegungsangebot für geriatrische und psychiatrische Patienten geschaffen, um im Rahmen der Komplexbehandlung von Körper und Geist das psychische Wohlbefinden zu steigern.

Zur offiziellen Eröffnung ließ es sich Geschäftsführer Wolfgang Mueller nicht nehmen gemeinsam mit den beiden Chefärzten Jens Köster, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. Christoph Runde, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Frührehabilitation und Palliativmedizin, die neuen Geräte einer Belastungsprobe zu unterziehen. Ergänzt wurde die Runde durch den Bewegungstherapeuten der Psychiatrie, Stephan Krebs, und die Leiterin der Physiotherapie, Sabine Sonnenschein. Insgesamt stehen im Untergeschoss 16 neue und hochwertige Geräte zu Verfügung, wovon 5 der Steigerung der Ausdauer dienen. Mit den 11 verbleibenden Geräten wird vor allem die Erhaltung der Kraft und muskulären Koordination trainiert.

Geriatrische Patienten sind häufig durch Funktionsdefizite wie Muskelabbauprozesse und Gelenkbeschwerden in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt.  Auch bei psychiatrischen Patienten zeigen Studien, dass regelmäßiger Sport Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen positiv beeinflussen kann.  Aus diesem Grund beinhaltet das Konzept der „Medizinischen Trainingstherapie“ die Erarbeitung eines individuellen Bewegungsplanes, der in den Therapiealltag fest integriert wird. Nach Absprache mit dem Therapeuten wird zu Beginn ein individueller Trainingsplan passend zur körperlichen Leistungsfähigkeit des Patienten erstellt und anschließend kontinuierlich unter Aufsicht gefördert und gesteigert. „Freude und der Spaß an der Bewegung verstärkt unsere positiven Behandlungseffekte. Wir möchten unsere Patienten nicht überfordern, sondern dort abholen wo sie stehen“, berichtet Sabine Sonnenschein, Leiterin der Physiotherapie am St.-Laurentius-Stift in Waltrop. Durch das strukturierte Trainingsprogramm werden Patienten mit Frakturen und Gelenkersatz ebenso wie Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie z.B. Morbus Parkinson ermutigt, ihre Mobilität individuell zu verbessern und damit im besonderen Maße ihre Selbstständigkeit wiederherstellen bzw. aufrechtzuerhalten.

05.02.2016Von Westerholt zurück nach Waltrop


Dr. Christoph Runde (49) ist seit dem 1. Januar neuer Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Frührehabilitation und Palliativmedizin am St.-Laurentius-Stift in Waltrop. Dr. Runde übernimmt damit das Amt des ehemaligen Chefarztes Wolfgang König, der nach drei Jahren zum 31. Dezember 2015 das St.-Laurentius-Stift verlassen hat, um eine Niederlassung anzustreben.

Dr. Runde ist im Waltroper Krankenhaus ein bekanntes Gesicht. Bereits in den Jahren 2001 bis 2013 arbeitete er als Oberarzt der geriatrischen Abteilung unter Dr.  Achim Gowin in der Klinik für Geriatrie, Frührehabilitation und Palliativmedizin, ehe er ans Gertrudis-Hospital in Westerholt wechselte und dort bis zuletzt die Position des leitenden Oberarztes wahrgenommen hat.

Der gebürtige Grevener ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Westfälischen Wilhlems-Universität in Münster. Im Anschluss begann er seine ärztliche Tätigkeit im Coesfelder Vincenz-Hospital, um anschließend im Gerburgis-Hospital in Nottuln die Innere Medizin zu vertiefen und Einblicke in die Geriatrie zu erlangen. Den Facharzt für „Innere Medizin“ erlangte er während seiner Tätigkeit im Gronauer Lukas-Krankenhaus. Dr. Runde hat durch seinen beruflichen Werdegang umfangreiche fachliche Erfahrungen in allen Feldern der Geriatrie gesammelt und führt die Zusatzbezeichnungen Geriatrie, Palliativmedizin, Physikalische Therapie / Balneologie und Naturheilverfahren. Er gilt als ausgewiesener Experte für die Geriatrie und wird sowohl die Weiterentwicklung als auch die medizinische Leistungsfähigkeit des St.-Laurentius-Stiftes mit neuen Impulsen prägen. Bereits in seiner Zeit als Oberarzt engagierte er sich für die Palliativstation sowie im Bereich der interdisziplinären Behandlung zusammen mit der Psychiatrie. Es sei eine „Herzensangelegenheit“, so Dr. Christoph Runde auf die Frage nach den Beweggründen für seine Rückkehr. 

Pressefoto: Dr. Christoph Runde, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Frührehabilitation und Palliativmedizin am St.-Laurentius-Stift in Waltrop

08.09.2015Abendsprechstunde: "Volkskrankheit" Depression am St.-Laurentius-Stift Waltrop


07.09.2015Abendsprechstunde "Mit Diabetes leben" am St. Vincenz-Krankenhaus Datteln


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