SUCHEN
Startseite >  Das St.-Laurentius-Stift > Die Geschichte

Die Geschichte

Die Geschichte des St.-Laurentius-Stift in Kürze

„Es war ein recht armseliger Zug, der sich am 15. Dezember 1899 von der Hagelstraße in Richtung Krankenhausneubau im Oberdorf bewegte“, erzählte Schwester Geminiana. „Auf einem Wagen befand sich der wenige Hausrat. Ein braver Jäger, gerade von der Jagd heimgekehrt, hatte einen Hasen an den Wagen gehängt. Der einzige Patient wurde in einem zweiten Wagen gefahren.“

Ermöglicht wurde die Eröffnung des Krankenhauses vor allem durch die Stifterin
Frl. Gertrud Leppelmann, die ein Grundstück
und eine erhebliche Geldsumme zur Verfügung gestellt hatte.

Die Trägerschaft des St.-Laurentius-Stifts übernahm die katholische Kirchengemeinde St. Peter. Für die Krankenpflege waren 16 Franziskaner-Schwestern vom Mutterhaus St. Mauritz (Münster) verantwortlich. Sie kümmerten sich um alle Bedürftigen, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit. Mit fortschreitender Industrialisierung und der Inbetriebnahme der Zeche Waltrop stieg die Bevölkerungszahl rapide an. Die 30 Krankenbetten reichten nicht mehr aus.

1908 erfolgte daher die Erweiterung durch einen dreigeschossigen Anbau. Beide Weltkriege überstand das Krankenhaus nahezu unbeschädigt. Ein weiterer Anstieg der Einwohnerzahlen und der medizinische Fortschritt machten einen Krankenhausneubau notwendig.

Ab 1983 standen dadurch 192 Betten für die vier Fachdisziplinen Geriatrie (einschl. Intensiv), Psychiatrie/ Neurologie, Urologie und Anästhesie zur Verfügung. Weitere fachliche Umstrukturierungen folgten. So entschied man sich, im Jahre 1993 die Neurologie in eine psychiatrische Station umzuwandeln. 1994 folgte die Eröffnung der psychiatrische Tagesklinik mit 24 Plätzen.

Um sich den Veränderungen in der Kranken-, Alten- und Behindertenpflege qualifiziert stellen zu können, schlossen sich 1995 vier katholische Häuser zu einem Krankenhausverbund zusammen. Das St.-Laurentius-Stift Waltrop, das St. Vincenz-Krankenhaus Datteln, die Vestische Kinderklinik Datteln und die Kinderheilstätte Nordkirchen bilden seitdem die Vestische Caritas-Kliniken GmbH.

Eine erste Folge der Umstrukturierung war im April 1997 die Verlegung der  urologischen Abteilung in das St. Vincenz-Krankenhaus Datteln. Das St.-Laurentius-Stift Waltrop hat sich spezialisiert. Die medizinische Versorgung liegt nun schwerpunktmäßig auf den Fachbereichen Geriatrie und Psychiatrie. Im Jahr 2000 nahm die neu eingerichtete geriatrische Tagesklinik mit 15 Plätzen ihren Betrieb auf und seit 2001 wurde die Institutsambulanz in das Versorgungsangebot der Psychiatrie mit aufgenommen.

Seit 2003 werden alle Patienten die zu einer stationären Behandlung in das St.-Laurentius-Stift eingewiesen werden zunächst auf der neu errichteten Aufnahmestation aufgenommen. Die Klinik für Geriatrie hat 2005 eine Station speziell für die Versorgung von Patienten mit Demenz eingerichtet. Die letzte Neuerung wurde 2009 umgesetzt. Seitdem können Patienten auf einer Palliativstation auf dem letzten Weg ihres Lebens qualifiziert begleitet werden.

Download

Ausführlicher Bericht zur Geschichte

 
Download (PDF)

Impressum | Datenschutz- und Nutzungsbedingungen